Eine ordentliche Reinigung und Pflege von Zahnimplantaten sind entscheidend, damit diese möglichst lange halten. In unserer Zahnarztpraxis Dr. Mark Meisel und Dr. Ulf Meisel in Nürnberg verfolgen wir ein ganzheitliches Konzept, das auch die moderne und Implantologie einschließt. Wie Zahnimplantate am besten gepflegt werden, erklären wir hier.

Wie wichtig ist die tägliche Mundhygiene?

Eine konsequente Mundhygiene ist entscheidend bei der Pflege von Zahnimplantaten. Patientinnen und Patienten sollten ihre Zähne mindestens zweimal täglich putzen. Es ist wichtig, auch im Bereich des Implantats gründlich zu reinigen, einschließlich des Zahnfleischrandes und der Zahnzwischenräume. Die tägliche Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten ist dabei unerlässlich. Mundspülungen mit antimikrobiellen Lösungen können zusätzlich helfen, Bakterien zu reduzieren und die Mundgesundheit zu verbessern. Die Mundhygiene mit Implantaten unterscheidet sich also nicht von der herkömmlichen.

Gibt es spezielle Pflegeprodukte für Implantate?

Es ist nicht nötig, spezielle Pflegeprodukte für Zahnimplantate zu verwenden. Jedoch gibt es Dinge, die Personen mit Zahnimplantaten bei der Wahl ihrer Pflegeprodukte beachten sollten. Die Borsten der Zahnbürste sollten keinesfalls hart, sondern höchstens mittelhart oder sogar weich sein. Auch sollte beim Zähneputzen nicht zu fest aufgedrückt werden. Harte Borsten und zu fester Druck können zu einem Rückgang des Zahnfleischs und damit zu einer Lockerung der Implantate führen. Bei der Nutzung von Interdentalbürsten ist darauf zu achten, dass sie nicht zu groß sind, da sonst ebenfalls das Zahnfleisch verletzt werden könnte.

Wie wichtig sind zahnärztliche Untersuchungen?

Zusätzlich zur täglichen Mundhygiene ist eine regelmäßige zahnärztliche Untersuchung und professionelle Zahnreinigung unerlässlich für die Pflege von Zahnimplantaten. Der Zahnarzt oder die Zahnärztin kann den Zustand der Implantate überprüfen, Plaque und Zahnstein entfernen und frühe Anzeichen von Problemen erkennen und sogleich behandeln. Besonders in der ersten Zeit nach der Implantation ist es wichtig, professionell zu beobachten, wie gut das Implantat in den Kieferknochen eingeheilt ist und ob es optimal sitzt.

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Gingivitis ist der Fachausdruck für eine leichte Entzündung des Zahnfleischs. Es handelt sich dabei um eine milde Erkrankung, die jedoch ernsthafte Konsequenzen haben kann, wenn sie unbehandelt bleibt. Die Gingivitis ist nämlich die Vorstufe einer Parodontitis. In unserer Zahnarztpraxis Dr. Mark Meisel und Dr. Ulf Meisel in Nürnberg sind wir unter anderem auf die Parodontologie spezialisiert und nutzen individuell abgestimmte Behandlungsmethoden – je nach Stadium und Mundsituation. Wie man verhindern kann, dass die Gingivitis zur Parodontitis wird, erklären wir hier. 

Ursachen und Symptome von Gingivitis

Gingivitis wird in der Regel durch Plaque verursacht, eine klebrige Ansammlung von Bakterien, die sich auf den Zähnen bildet. Wenn dieser Belag nicht regelmäßig entfernt wird, können sich die Bakterien im Zahnfleisch ansiedeln und Entzündungen verursachen. Zu den häufigsten Symptomen der Gingivitis gehören gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Essen, sowie Mundgeruch.

Risikofaktoren und Prävention der Gingivitis

Verschiedene Faktoren können das Risiko einer Gingivitis erhöhen. Dazu gehören unzureichende Mundhygiene, Rauchen, Erkrankungen wie Diabetes und genetische Veranlagungen. Besonders wichtig, um der Gingivitis vorzubeugen, ist eine optimale Mundhygiene. Wichtig dabei sind tägliches Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide, um die Zahnzwischenräume zu reinigen sowie Mundspülungen. Auch regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind unverzichtbar. Der Verzicht auf Nikotin und eine gesunde Ernährung können das Risiko ebenfalls reduzieren.

Behandlung von Gingivitis

Die Behandlung von Gingivitis konzentriert sich in erster Linie auf die Entfernung von Plaque. Dies kann durch professionelle Zahnreinigungen, verbesserte Mundhygienepraktiken zu Hause und in manchen Fällen die Verwendung von antibakteriellen Mundspülungen erreicht werden. Im fortgeschritteneren Stadium kann eine gründlichere Reinigung durch den Zahnarzt oder die Zahnärztin erforderlich sein, um die Ablagerungen unter dem Zahnfleischrand zu entfernen. Es ist wichtig, eine Gingivitis frühzeitig zu behandeln, um das Risiko einer Progression zur Parodontitis zu reduzieren und langfristige Schäden an den Zähnen und dem Zahnfleisch zu vermeiden.

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